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Immobilien-Wissen: Im Detail

Altes Mehrfamilienhaus verkaufen: Worauf kommt es an?

Bei Altbauten prüfen Käufer Bausubstanz, Heizung, Leitungen, Dach, Schadstoffe und energetische Pflichten.

Kurz gesagt

Bei Altbauten prüfen Käufer Bausubstanz, Heizung, Leitungen, Dach, Schadstoffe und energetische Pflichten. Der Energieausweis ist bei Verkauf vorzulegen (§ 80 GEG). Legen Sie Mängel offen, denn Arglist kann den Haftungsausschluss kippen (§ 444 BGB). Eine ehrliche Bestandsaufnahme stärkt Ihre Verhandlungsposition.

Ein altes Mehrfamilienhaus lässt sich gut verkaufen, wenn Käufer wissen, was sie bekommen. Unsicherheit über den Zustand kostet Preis, Offenheit schafft Vertrauen.

Was Käufer bei Altbauten prüfen

Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Leitungen, Elektrik, Feuchtigkeit und Schadstoffe stehen im Mittelpunkt. Je älter das Haus, desto eher rechnen Käufer mit Instandhaltungsstau und kalkulieren Abschläge ein. Eine eigene Bestandsaufnahme vor dem Verkauf verschafft Ihnen einen Überblick und Argumente für den Preis.

Energetische Pflichten

Ein Energieausweis muss bei Verkauf spätestens bei der Besichtigung vorgelegt und später übergeben werden (§ 80 Gebäudeenergiegesetz). Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) kann zudem Nachrüstpflichten auslösen, die Käufer nach einem Eigentümerwechsel erfüllen müssen (§ 47 GEG). Käufer kalkulieren diese Kosten ein. Mehr dazu im Beitrag Sanierungsstau und GEG-Update.

Offenlegung und Haftung

Sie können die Haftung für Sachmängel im Kaufvertrag in der Regel ausschließen. Das gilt aber nicht, wenn Sie einen Mangel arglistig verschweigen (§ 444 BGB). Offenheit schützt daher Sie selbst. Dokumentieren Sie bekannte Mängel und Maßnahmen schriftlich.

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Sanieren vor dem Verkauf?

Nicht jede Maßnahme zahlt sich im Preis aus. Vergleichen Sie Aufwand, Zeitbedarf und erwarteten Nutzen. Manche Käufer bevorzugen ein unsaniertes Haus, weil sie selbst planen wollen und Fördermöglichkeiten nutzen können.

Das gehört in Ihre Unterlagen

  1. Baujahr, Umbauten und Modernisierungen mit Nachweisen,
  2. Energieausweis,
  3. Wartungsnachweise für Heizung und Anlagen,
  4. bekannte Mängel und ergriffene Maßnahmen,
  5. Genehmigungen und gegebenenfalls Denkmalschutzauflagen.

Wir helfen Ihnen, den Zustand nachvollziehbar darzustellen und den Preis darauf abzustimmen.

Ein Hinweis zu Förderung und Käuferplanung

Käufer älterer Häuser planen oft Sanierungen und prüfen dafür Fördermöglichkeiten und steuerliche Wirkungen. Aktuelle Bedingungen ändern sich, weshalb wir keine festen Beträge nennen. Hilfreich ist, wenn Sie Ihre eigene Zustandsbeschreibung mit Fotos, Rechnungen und Gutachten belegen können. Das spart Käufern Zeit und verringert Preisabschläge, die allein aus Unsicherheit entstehen. Ein vorsichtiger Käufer kalkuliert ohne Unterlagen mit dem schlechtesten Fall.

Sprechen Sie uns auf Ihr Haus an, dann ordnen wir den Zustand gemeinsam mit Ihnen ein.

Nächster Schritt

Ihr nächster Schritt

Wir begleiten Eigentümer in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Wir besprechen die Eckdaten Ihres Hauses und sagen Ihnen, welche Unterlagen für eine belastbare Einschätzung fehlen. Buchen Sie einen Termin oder rufen Sie uns an.

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Diese Hinweise ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.

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